Carola Mania - Inspiration pur

"Schreib entweder etwas Lesenswertes oder tue etwas, worüber es sich lohnt, zu schreiben." 
Benjamin Franklin (1706-1790)

Bears rule!

Wenn ich etwas gelernt habe, dann das: Das Malen umhüllt mich wie ein Bär. Egal, ob ich mich ausgeglichen oder traurig fühle, ob ich entspannt bin oder auch beruflich viel um die Ohren habe. Ich tauche in meine Sujets und Farben ein und werde sofort von den grossen starken Armen umschlungen und bekomme ein wohliges Gefühl. In diesem Gefühl fliesst alles, ich muss mir keine Sorgen machen, es ist wie ein Naturgesetz, ein blindes Vertrauen. Vielleicht lässt sich das von der Mal-Welt ja auch auf die Realität übertragen, sich keine Sorgen zu machen, da es ja am Schluss sowieso gut kommt ... Ja, die Lockerheit müsste man immer haben, eben ganz umhüllt vom Bear Hug, mit dem bedingungslosen Gefühl der Sicherheit.

Herzlich,


Osterhasen im Sommer

Auf dem Weg zum Morgenschwumm in den Schären begegnen dir Hoppelhasen mit grossen Ohren wie bei den Schokoladen-Versionen zu Ostern. Von der Terrasse aus siehst du wilde Rehe durch den Garten spazieren und in den Buchten hörst du lachende Möwen. Passanten grüssen dich mit ihrem 'hej' als wärst du ihre Nachbarin und du geniesst Kardamon-Hefegebäck wie eine waschechte Schwedin. Dort fühlt man sich einfach heimisch und willkommen. Hej do, Saltsjöbaden, ich komme wieder!

Herzlich,


Live like a wolf – Wild. Free. Hungry.

Du glaubst alles über dich zu wissen und dann begegnest du ihm deinem Spirital Animal. Auf den ersten Blick scheint es gütig, ja fast schon zutraulich. Ein Schritt zurück und siehst das Wilde in seinen Augen, die bedingungslose Freiheit, die es lebt. Es lebt so, wie du auch leben solltest: frei von Konventionen und Kompromissen, ehrlich, neugierig und dir selbst treu. Du fühlst dich ihm verbunden und es hält dir den Spiegel hin. Du hast die Wahl, wagst du dich in die Wildnis oder bleibst du in deinen vertrauten Kreisen?

Sei neugierig und folge meiner Native Art-Serie.

Herzlich,


Kein Ende in Sicht

Im Alter von 20 Jahren wollte ich eine Kunstschule besuchen. Aber selbst beim 2. Anlauf hat es nicht einmal zum Vorkurs gereicht. Stattdessen habe ich mich in weitere Ausbildungen gestürzt. Nach zehn Jahren und mit dem Abschluss in Betriebsökonomie im Sack begann ich wieder mit der Malerei. Und seither habe ich nie mehr damit aufgehört. Was nun was wie beeinflusst, der homo oeonomius den Freigeist und/oder umgekehrt, bleibt ein Rätsel. Die Inspiration reicht für Job und Malerei, scheint ein ewiges Quell. Was will ich da mehr? Der bewusste Entscheid für die Malerei ist einer der besten in meinem Leben, auch wenn ich über Umwege dazu gekommen bin. Vorerst bleibt es beim verheissungsvollen Horizont mit viel Kreativität und Unternehmertum. Begleite meine Geschichte weiter und lies mehr in meinem Blog.

Herzlich,


Carola Art on skin

Aus einem Gefühl wurde Gewissheit und mit etwas Mut habe ich es gewagt ich habe mir meine eigene Kunst auf meine Haut tättowieren lassen. Das Resultat lässt sich sehen und ich habe jeden Tag meine helle Freude daran, danke euch Team Giahi in Winterthur!

In derselben Woche hat das Originalbild ein Herz erobert und wird bald bei seinem neuen Besitzer an der Wand hängen. Wie viel Zufall gibt es und was ist doch vorbestimmt? Ich bin überzeugt, dass es für alles einen Grund gibt.
So crazy but so true!

PS: Den König der Tiere findest du in meiner Always a wildcat-Serie.

Herzlich,


Animals playing poker

Die Auftraggeberin dieses Bildes hat sich vom bekannten Bild "Dogs playing poker" inspirieren lassen. Ich habe noch nie so viel Recheche für ein Bild betrieben wie für dieses: Welches Tier gewinnt, was hält es in der Hand und welchen Drink hat es bestellt? Und so ist ein lustiges "Wimmel"-Bild entstanden, das mir viele Stunden voller Gelächter beschert hat, während ich diesen kleinen cleveren Tieren ihren Charakter eingehaucht und ihr ganz persönliches Pokerface gezaubert habe.

Eins ist klar: Ich würde jederzeit wieder eine Pokerhöhle malen, das war echt Fun!

Herzlich,


Emotion transformiert in Farbe

Sich selbst zuzuschauen, wie man innerlich wächst, hat manchmal schon etwas Unheimliches. Das passiert mir, wenn ich meine Bilder entstehen sehe. Beobachten kann, wie Farbkleckse Formen bekommen und plötzlich "ein Bild" ergeben. Und dann nicht nur ein Bild, sondern genau das, das ich vor meinem inneren Auge habe. Ich realisiere, dass ich es wieder einmal mehr geschafft habe, das innere Bild, meine Emotion nach aussen zu tragen. Wie ist das nur möglich? Ich erkenne meine Verbindung zum Bild, die Stimmung, die ich in mir getragen habe in einer gemalten Gestalt, kann das Resultat sogar berühren. Das Innen kommt nach aussen und hat schöpferische Kraft. Mein Puls überträgt sich in Farbe, es entsteht etwas Neues wie das Heranwachsen eines neues Lebens im Bauch einer Mutter. Unheimlich und oft unfassbar – oder eben doch ganz schön greifbar.

Herzlich,


My Sweden Summerdream

Reduziert auf eine kleine Bucht, schwedische Gastfreundschaft und den im leicht gesalzenen Meerwasser gefundenden und täglich erlebten Jungbrunnen – die Erinnerungen zaubern mir ein Lächeln auf meine Lippen. Neue Energie, eine schon lange nicht mehr gekannte Unbeschwertheit und das saugute Gefühl, dass schon alles gut kommt. Liebe Menschen um mich herum, mich selbst bleiben können. Den Wind in den Haaren, Salz auf der Haut und das Lachen der Möwen in meinen Ohren. Was will man mehr?
Hej do, Saltsjöbaden – bis bald wieder!

Herzlich,


Lass ihn raus, den Tiger in dir

Vor kurzem musste ich in meiner Familie einen schweren Verlust erleiden. Seither schwebe ich in einer Art Trance, lerne meine Energien und mich neu kennen. Auch wenn der Schmerz riesig ist, stelle ich fest, dass ich in meinem tiefen Gefühl auch einen neuen Ausdruck, eine neue Wahrnehmung finde: mit einem Tiefgang, wie ich ihn noch nie erlebt habe. Diesen sehe ich meinen beiden ersten Bildern aus der Always a wildcat-Serie, wenn ich Musik höre oder auch wenn ich schwimmen gehe. Es ist, als ob ich mich wirklich neu kennenlernen würde und sich die Trauer in neue Energie verwandeln würde. Vielleicht sind ja Freude und Schmerz gar nicht so weit voneinander entfernt und lösen in unserer Seele und unserem Körper ähnliche Signale und Stoffe aus, die uns wieder stärken. Und wenn wir diese Gefühle zulassen, mit neuer Energie belohnt werden. Ich möchte daran glauben und bin dankbar dafür.

Herzlich,


A Hui Hou Aku

Hawaii mit seinen sehr unterschiedlichen Inseln gehört zu meinen absoluten Happy Places. ich bin nun schon so viele Male hingereist und bin immer wieder beeindruckt, wie schnell ich dort innerlich ankomme. Jedes Mal entdecke ich mich neu. Ich mache Yoga am Morgen, texte und male, geniesse den Beach, die Sunsets und lass mich kulinarisch verwöhnen. Hawaii bietet das ganze Package, um mich zu erholen.

Die paradiesische Stimmung entlockt Kreativität und den "Flow". What a wonderful world this can be! Mit unzähligen Fotos und kleinen Souvenirs aus Hawaii inspiriere ich mich auch zu Hause und lebe mein inneres Hula. Und gestalte damit den Alltag noch etwas unbeschwerter. A HUI HOU AKU – until we meet again.

Herzlich,


Die Lebenswelle reiten

Wir haben immer die Wahl. Sehen wir das Leben als halbvolles Weinglas oder als halbleeres. Und genau diese Einstellung hilft uns auch in anspruchsvollen Zeiten eine Position einzunehmen: Wollen wir Wellenreiterinnen sein oder Taucher. Ich gehöre lieber zu den Surferinnen, was viel Mut und Flexibilität braucht. Aber es ist auch immer eine Chance, sich auf Situationen mögen sie noch so schwer sein einzulassen. Irgendwie hat doch alles immer seinen Sinn. Es soll gerade in diesem Moment so sein. Der Challenge liegt darin, die Lebenslektion zuzulassen. Denn sie will uns etwas beibringen. Sich dagegen zu wehren fordert mehr Energie. Und seien wir mal ehrlich: Die Welle zu reiten, auch wenn nur in Gedanken, hat doch etwas Energetisches, etwas Magisches. Und meistern wir die Situation, halten das innere Gleichgewicht trotz wildem Wellengang, wird ganz viel gute Energie freigegeben. Es lohnt sich also, das Lebenssurfen anzugehen.

Herzlich,


With a lions heart

Wer hätte gedacht, dass sich mit dieser neuen Bildserie "Always a wildcat" eine Schicksalswendung ankündet... Mit dem Beginn dieses ersten Bildes entsteht Neues und gleichzeitig bedeutet es den schmerzvollen Abschied von etwas sehr Vertrautem. Trauer verwandelt sich in grenzenlose Dankbarkeit und eine unbändige Energiequelle. Es ist, also ob dieses Brodeln dort unten entspringt, wo dem Löwen sein Brüllen entlockt wird. Ein Gefühl, das so mächtig ist in seinem Ursprung, ungezähmt und wild. Ich kann nicht anders, als es freizulassen, als es zuzulassen.

Die Energie beim Malen fliesst wie nie zuvor. Und ich stehe noch ganz am Anfang meiner neuen Erfahrung. Dennoch habe ich das Gefühl, als absolviere ich hier einen weiteren Reifeprozess und bin hier an meiner Königsdisziplin angelangt. Keine Pflicht sondern nur noch Kür.

Always a wildcat  eine Serie, die mich reifen lassen wird. Folge meiner Entwicklung in den Blogbeiträgen oder mach dir ein Bild im Portfolio.

Herzlich,


Herzensangelegenheiten

Die Übergabe dieses Auftrages war wohl eine der emotionalsten. Diese kleine fesche Taube hat für eine Dame aus Südafrika einen hoch emotionalen Wert. Sie lernte das kleine Geschöpf zu einem ganz speziellen Moment in ihrem Leben kennen, und die Begegnung veränderte vieles. Die Taube hatte eine tröstende Wirkung und wurde zahm. Und so zu einem treuen Begleiter, der sich ihr immer wieder zeigte.
Und nun reist diese kleine Taube nach Südafrika. Sie beflügelt nicht nur ihre Besitzerin, es sind ihr auf dem Weg in ihr neues Zuhause sogar Flügel gewachsen.

Herzlich,


Von Leichtigkeit geküsst

Als Liebhaberin der Inseln von Hawai'i bin ich auch ein grosser Fan von Buckelwalen. Und so war es mir eine wahre Freude, diesen Auftrag ausführen zu dürfen. Ich muss zugeben, ich hatte ziemlichen Respekt, diese grossen Tiere auf eine Leinwand mit kleinem Format zu bringen. Und erst der Hintergrund! Der besteht praktisch nur aus Wasser und nur ganz wenig Farbe. Und so scheinen Mutter und Baby zu schweben.

Es war eine Reise in die Unterwasserwelt und die verschiedenen Tiefen der Blautöne. Dieses Bild zu malen hatte einen sehr beruhigenden Einfluss auf mich. Und nachdem die Bildübergabe reichlich mit Freudentränen begossen wurde, kann ich nur Danke sagen. Und falls da draussen noch weitere Walliebhaberinnen und -liebhaber sind und sich ein Bild voller Leichtigkeit wünschen: Ich bin wirklich gerne bereit, ein weiteres Mal in Tiefen des Meeres hinab zu steigen.

Herzlich,


Happy Place - Teil 3

Mein Job fordert mich im pulsierenden Herzen von Zürich doch ziemlich und da ich bin froh um kleine, wertvolle Pausen.
Am Mittag findet man mich ab und an in der Buchmann-Bäckerei im Jelmoli Zürich an. Dort wird Herzlichkeit und persönliches Flair gross geschrieben. Dort werde ich gefragt, wie mein Tag ist und ich werde mit einem Lächeln begrüsst und manchmal durch den Vertriebsleiter sogar mit Händedruck. Und es fällt auf, wenn ich länger nicht dort war. Ihre Salate sind grossartig. Kürzlich haben sie ihr Angebot um ein "Tartine-Konzept" erweitert, wo sich Gaumenfreuden mit frischen und ausgefallenen Toppings präsentieren. Eine kleine Auszeit für Herz und Seele bevors gestärkt wieder an die Arbeit geht.
Vielen Dank, liebe Buchmanns, dass ich mir meine Mittagszeit versüsst. Ich komme gerne wieder!

Herzlich,


Federleicht - Teil 7

Ich habe mir für mein letztes Bild in meiner Federleicht-Serie ein spezielles Motiv herausgesucht, den Kampfläufer. Ein schrecklicher Name für ein so schönes Geschöpf. Beim Malen zumindest fühlt es sich für mich eher wie ein Friedensläufer an. Mit seinem prächtigen Gefieder gleicht er doch schon fast einem Model auf dem Laufsteg bei einem Catwalk der Haute Couture.

Mit diesem Bild beende ich meine Serie fürs Erste. In der Zwischenzeit durfte ich an einer Vernissage bereits einige Bilder verkaufen und so finden meine kleinen Freunde ein schönes neues Zuhause, was mich sehr glücklich macht. Ich werde immer wieder gefragt, ob ich meine Bilder nach dem vielen Aufwand und der Energie, dich ich jeweils reinstecke, auch emotional abgeben kann. Die Antwort ist Ja, immer. Denn ich weiss, dass sie die Herzen der nächsten Besitzer höher schlagen lassen und das gibt mir ein tiefes Gefühl der Zufriedenheit.

Also, "flieg, Vogel, flieg!" und ich sage Danke für die unvergesslichen Stunden beim Eintauchen in diese wunderbare verspielte Welt.

Herzlich,


Sesam, öffne dich

Da steh ich also wieder, voller Träume und Ideen. In der Vorbereitung auf einen neuen Malauftrag. Mit jedem Bild öffne ich die Türe in eine neue Welt. In dieser Welt bin ich Magierin, eins mit der Materie und der Energie. Und mit meinem Zauberstab wandle ich diese Energie in Farbe um.

Mir ist es nicht so wichtig, die beste Entscheidung zu treffen oder Erfolg zu haben als meinem Gefühl Ausdruck zu geben, etwas zu bewegen und Freude in die Augen anderer zu zaubern.

Und so zeugt es auch von Zauberei, diese Türen mutig zu öffnen, in meine Intuition einzutauchen, zu lauschen, was sie mir flüstert. Und damit liege ich immer richtig. Das erkenne ich in meinen Bildern und wenn andere mir das grösste Lob aussprechen, dass meine Bilder Seele haben.

Wer weiss, vielleicht ist es ja ein Hauch meiner Seele, den ich auf die Leinwand zaubere.

Herzlich,


Federleicht - Teil 6

Darf ich vorstellen? Der Rabenkakadu aus Australien. Auf meiner Recherche für weitere Vogelmotive bin ich auf ihn gestossen. Und er hat mich nicht mehr losgelassen. Ich MUSSTE ihn malen! Der kleine Kerl trägt ein kleines Universum in sich. Und wann ergibt sich schon mal die Chance, das Universum zu malen? Eigentlich wär sein Gefieder grau-schwarz, ich wollte ihm einen kleinen Akzent setzen. Und ihn zu malen, ist eine wahre Freude! Er scheint eine innere Ruhe zu haben, die sich auf mich überträgt. Im Tausch dazu stecke ich meine Energie in ihn hinein. Kein schlechter Deal, oder?

Ich bin gespannt, wie der König der Nacht sich noch weiter entwickeln wird. Für mehr Universum im Gefieder, wage einen Blick in meine Federleicht-Serie.

Herzlich,


Federleicht - Teil 5

In meiner Federleicht-Serie porträtiere ich Vögel. Die kleinen Kerle haben es mir förmlich angetan. Kaum ist der eine Vogel fertig gestellt, befasse ich mich schon wieder mit dem nächsten Werk. Und je mehr ich ihre Fotos studiere, um mir ein neues Modell zu suchen, desto mehr verliebe ich mich in jeden Einzelnen von ihnen und möchte sie am liebsten ALLE malen. Wer weiss, vielleicht tu ich's auch. Die Vogelwelt scheint unerschöpflich so wie meine Energie für die Kunst.
Mein nächstes Werk, der Rosakakadu, und meine anderen gefiederten Freunde findest du in meiner Federleicht-Serie.

Herzlich,


Federleicht - Teil 4

Neongrün – eine Signalfarbe par Excellence. Sie steht für Notausgänge, freie Fahrt und Spotlights. Neongrün ist der Akzent, der meinem kleinen Freund hier noch fehlt. Kleine neongrüne Farbkleckse werden ihn erst richtig zum Leuchten bringen. Wer weiss, vielleicht wird die Farbe ihm sogar ermöglichen, dass er bei jedem seine unzähligen Flügelschlage etwas Zauberfarbe verteilt.

In der Vergangenheit habe ich schon öfters mit Neonfarben gearbeitet. In der Verarbeitung auf schwarzem Hintergrund bringt man sie beinahe zum Schreien, vor allem, wenn sie im Sonnenlicht baden oder raffiniert beleuchtet werden.

Es bleibt ein kleiner Challenge, dem zierlichen Vogel eine schrille Farbe einzuhauchen. Aber das ist das Schöne an der Kunst – ihr sind keine Grenzen gesetzt.
Willst du wissen, ob mir der Versuch gelungen ist? Das Resultat findest du in meiner Federleicht-Serie.

Herzlich,


Jenseits aller Vernunft

Es gibt Orte und Menschen in unserem Leben, die uns auf einzigartige Weise berühren. In der Begegnung mit ihnen spielen wir auf gleicher Frequenz, geben dem Gefühl den Vorrang und lassen es fliessen. Wir schalten den Verstand aus, handeln vielleicht auch einmal unvernünftig. Kurz gesagt, wir leben einen Moment bedingungslos, als würde uns die Welt gehören.

Und genau diese Momente machen uns lebendig, weil das Herz über den Verstand, die Vernunft siegt. Sie sind kostbar, diese Begegnungen, weil sie vergänglich sind und wir wieder in unseren Alltag zurückkehren. Was uns aber niemand nehmen kann, sind die Erinnungen an sie, die wir behutsam in unseren Herzen behalten.

Herzlich,


Federleicht - Teil 3

Dieser farbenfrohe Schatz namens Fächertaube hat es mir ganz besonders angetan. Sie fordert mich heraus, lässt mich mutig ans Werk gehen. Im Entstehungsprozess wirkte sie ganz lange wie ein verücktes Huhn, man könnte ihr die kleine Portion Crazyness in den Augen beinahe ansehen. Je weiter ich mit ihr fortschreite, desto mehr erwacht ihre Pracht, die sie auf dem Köpfchen tragen wird.

Beim Malen ist mir oft nach Weinen und Lachen gleichzeitig zumute. Malen ist für mich die reinste Therapie. Passanten, die mich beim Malen am Fenster erwischen, sehen vielleicht auch in meinen Augen eine Portion Crazyness wenn ich mal wieder voll im Fluss bin.

Entdecke die ganze Pracht der kleinen Fächertaube in der Federleicht-Serie.

Herzlich,


Die Ruhe im Sturm

Wenn man sich nach etwas Ruhe und Stillstand sehnt, weil gerade alles so perfekt ist, ist der Wandel doch wieder gegenwärtig. Aktuell hat sich beruflich für mich eine neue Chance ergeben und im Atelier haben wir ein neues Gspönli bekommen. Und doch spüre ich kein Gewitter aufkommen, ich fühle mich wie ein Fels in der Brandung, reite die Welle noch immer mit. Meine Work-Life-Balance trägt natürlich sehr dazu bei. Ich könnte mir zurzeit wirklich nicht mehr wünschen, der Beruf und die Malerei haben gleichermassen ihren Raum in meinem Leben. In der Malerei profitiere ich von meiner pragmatischen Art im Beruf, Lösungen zu finden und umzusetzen. Im Job profitiere ich von meiner Kreativität, die ich im Atelier wöchentlich fördere und die mich vor Ideen nur so sprudeln lässt.

Es heisst also, den Moment zu geniessen! Denn festhalten lässt er sich eh nicht. Und der nächste Wandel, die nächste Veränderung im persönlichen Prozess wartet bestimmt gleich um die Ecke.

Herzlich,


Federleicht - Teil 2

Wenn ich mich an ein neues Bild mache – ob nun Eigenkreation oder Bildauftrag – heisst es jedes Mal, sich darauf einzulassen. Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Jedes Bild birgt ein Risiko. Zwar habe ich eine Vorstellung davon, wie es aussehen könnte, jedoch weiss ich erst am Schluss, was ich aus dem Bild gemacht habe. Im Prozess des Malens kann es schon mal vorkommen, dass ich mich unsicher fühle und auch mal unzufrieden bin. Aber am Schluss steht immer dasselbe Resultat: Ich fühle mich ausgeschöpft und satt und bin sehr zufrieden mit meiner Leistung.

Mein kleiner gefiederter Freund bringt mir heute schon viel Freude und ich bin gespannt, was ich daraus noch zaubern werde. Wenn du auch neugierig geworden bist, besuche meine Federleicht-Serie.

Herzlich,


Happy Places - Teil 2

Warst du schon einmal im Les Halles in Zürich? Falls nicht, dann solltest du das unbedingt auf deine Bucket List setzen. Hier wird Gastfreundschaft noch gross geschrieben und ich selbst werde immer wie ein Familienmitglied begrüsst. Bei jedem Besuch komme ich quasi in mein eigenes Wohnzimmer, nehme auf den unkomplizierten Stühlen und Sofas Platz und entdecke jedesmal wieder neue Dinge: Hängende Velos, unzählige alte Werbetafeln. Was aber nie verloren geht, ist das französische Flair, mit dem mich das Les Halles verzaubert und mich willkommen heisst. Sein kleines Lädeli mit den unzähligen Spezialitäten und die tollen Weine unterstreichen seinen Geschmack für die guten Dingen im Leben Le savoir vivre, eben. Und so kommt es, dass es mittlerweile ein Stückchen Heimat für mich geworden ist. Merci, les amis!

Herzlich,


Federleicht – Teil 1

Nachdem ich in der Chalet Chic-Serie mit praktisch immer denselben Stein- und Holztönen gearbeitet habe, fiel die Wahl auf ausdrucksstarke Farben. Was sich fortsetzt, ist die Wahl des Sujets: Tiere. Und in diesem Fall Vögel. Die kleinen gefiederten Freunde haben mich in jungen Kindes- und Teenagerjahren begleitet, wir hatten immer Wellensittiche zu Hause. Was mich an ihnen fasziniert, ist ihre aufgeweckte und stolze Art, auch wenn sie sehr zierlich und zerbrechlich wirken. Was mich aber vor allem freut, ist mit knalligen Farben majestätische Lebewesen zu zaubern. Und so scheint wirklich ein Zauber darin zu liegen, denn wenn ich meinen kleinen Freund, das Steinpiperl, anschaue, so zeichnet sich doch bereits wieder eine kleine Persönlichkeit ab. Ganz schön keck, gell!

Entdecke meine ganze Federleicht-Serie.

Herzlich,


Wenn Aloha dein Herz ergreift

Ja es liegt am anderen Ende der Welt. Und nur wer schon hier war, weiss wie man sich hier fühlt: peaceful (nanea) and pampered. Man wird gleich zu Beginn in rosa Watte eingepackt. Hier kennst du das Wort Sehnsucht nicht, denn du könntest dich nicht nach mehr sehnen. Hier tanke ich wieder auf, schöpfe aus dem Vollem und fühle mich frei. Hier wird meine Kreativität gekitzelt made with Aloha und ich verspüre einfach nur Dankbarkeit. Kein Wunder fühle ich mich mittlerweile als Kama'aina (= heimisch), so oft habe ich mein Herz hier schon verloren.

 

Mahalo Hawai'i bis zum nächsten Mal!

Herzlich,


Gute Nacht, kleiner Fuchs

Heute durfte ich eine Bildübergabe der ganz besonderen Art erleben. Mein kleiner Fuchs aus der Chalet Chic-Serie trat seine neue Reise an. Und zwar in den tiefsten Schwarzwald.

Die neue Besitzerin erzählte mir, wie ihr Grossvater als Förster sie schon sehr früh in die Welt der Waldtiere einführte. Damals mummelte sie sich in kalten Tagen unter die Fuchsdecke, die sie wohlig warm hielt.

Dass wir Menschen ein Schicksal haben, ist mir schon lange klar. Mittlerweile glaube ich aber, dass auch meine Bilder mit der Übergabe an ihre neuen Besitzer eine Reise an den für sie bestimmten Ort antreten. Der Fuchs kehrt dahin zurück, wo er wirklich hingehört. Dorthin, wo sich Fuchs und Hase noch gute Nacht sagen.

Herzlich,


Das Fenster zur neuen Kreativität

Nach vielen Jahren der kreativen Stunden in meinen eigenen vier Wänden habe ich im Dezember 2015 den Schritt nach draussen gewagt. Ich habe zusammen mit weiteren kreativen Kolleginnen ein Atelier am Lagerplatz in Winterthur bezogen. Plötzlich konnte mir jemand beim Malen über die Schultern schauen und ich liess auch einmal ein Bild unfertig zurück, bevor ich daran weiter arbeiten konnte.

Die anfängliche Scheu ist nun längst abgelegt, das Atelier ist ein neuer Ort der kreativen Schöpfung geworden und ich bin über mich hinausgewachsen. Ich lebe ein neues Leben und bin jeden Tag dankbar dafür.

Wenn ich das Atelier betrete, eröffnet sich eine neue Welt für mich, aus der ich schöpfen kann und die mich ausschöpft. Der Augenblick gehört dem Ausdruck des Innersten, der Perfektion, des Eintauchens. Und wenn ich wieder nach Hause gehe, kenne ich nur Eines: Das Gefühl der Ausgeglichenheit, der puren Freude und der Bestätigung, auf dem richtigen Weg zu sein.

Herzlich,


La Contessa e il Primitivo

Diese Woche hat mich ein Rotwein ungewöhnlich tief berührt. Er machte mich so neugierig, dass ich im Lokal nach der Flasche verlangte, um zu erfahren, wie dieser liebliche Genuss hiess. Und als ich die schwere, bauchige Flasche in der Hand hielt und die Etikette studierte, durchfuhr mich ein grosses Glücksgefühl: Der Wein trug meinen Namen!

Der gute Tropfen schmeckte nicht nur edel, sondern liess mich auch edel fühlen. Die Contessa Carola und ihr Primitivo – eine Liebesgeschichte über die Begegnung zweier Schicksale. La Contessa Carola trifft an einer Darbietung in ihrem Schloss auf den einfachen und äussert vielversprechenden Künstler, den Primitivo. Er macht ihr noch in derselben Nacht in ihrem Gemach liebliche Versprechungen, die Contessac Carola in den siebten Himmel schicken.

Und so geht es mir mit diesem wunderbaren Rotwein wie mit vielen Dingen: Hab ich erst einmal davon gekostet und innerlich berührt, verliebe ich mich zugleich und es gibt kein Zurück.

Herzlich,